Vom Jesuitenkolleg zur neu eröffneten Jesuitenkirche
Geschichte, Auftrag und funktionale Instandsetzung eines Landshuter Wahrzeichens
Im Rahmen der Reihe "KlosterSpuren Landshut" widmet sich dieser Abend dem Wirken des Jesuitenordens in Landshut und einem der bedeutendsten sakralen Bauwerke der Stadt: der Jesuitenkirche St. Ignatius.
Seit ihrer Ansiedlung prägten die Jesuiten das religiöse, kulturelle und gesellschaftliche Leben Landshuts nachhaltig. Ihr Auftrag reichte von Bildung und Erziehung über die Predigttätigkeit bis hin zur Seelsorge. Die von ihnen errichtete Kirche zeugt bis heute von der Bedeutung des Ordens und seiner spirituellen sowie kulturellen Ausstrahlung.
Nach einer mehrjährigen Phase der Restaurierung und funktionalen Instandsetzung wird die Jesuitenkirche 2026 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Der Abend bietet die Gelegenheit, sowohl die Geschichte dieses besonderen Ortes als auch die jüngsten Maßnahmen zu seinem Erhalt kennenzulernen.
In einem historischen Impuls stellt Markus Mitschke die Geschichte der Jesuiten in Landshut sowie deren Wirken für Stadt und Gesellschaft vor. Anschließend geben die an der Restaurierung Beteiligten Einblicke in die vergangenen Jahre der funktionalen Instandsetzung. Dorothee und Gunter Köster (Büro Bergmann GmbH, Architekten und Bauingenieure), Kirchenpfleger Hubert Gruber und Stephan Kaupe, Autor des Kirchenführers zur Jesuitenkirche, berichten von den Herausforderungen und Besonderheiten der Sanierungsarbeiten und erläutern die architektonischen und historischen Besonderheiten des Gotteshauses.
Ein Abend für alle, die sich für Landshuter Stadtgeschichte, Kirchenbau, Denkmalpflege und das geistige Erbe der Jesuiten interessieren.